Honig als natürliches Heilmittel – Deshalb ist Honig so gesund!

Obgleich Honig sehr viele Kalorien enthält und zum größten Teil aus Zucker besteht, schwärmen auch Gesundheitsexperten von den zahlreichen Vorteilen, die mit dem Verzehr von Honig einhergehen. Honig dient nicht nur in Kuchen oder anderen Süßspeisen als idealer Ersatz für herkömmlichen Haushaltszucker – besonders bei Erkältungen soll Honig beim Menschen Linderung bei vielen Symptomen schaffen. Durch die besonderen Inhaltsstoffe ist er in vielerlei Hinsicht gesünder als Haushaltszucker. In diesem Artikel beschreiben wir, warum Honig gesund ist, und welche positiven Eigenschaften er mit sich bringt.

So entsteht Honig

Viele Menschen bauen täglich Honig in ihren Speiseplan ein, wissen in den meisten Fällen jedoch gar nicht, wie das beliebte Süßungsmittel entsteht. Das wollen wir in diesem Abschnitt klären. Der Honig wird von Bienen aus dem Nektar von Blüten (in manchen Fällen auch von Honigtau) hergestellt. Erst ab einer bestimmten Menge Nektar kann Honig erzeugt werden. Die Blütenpflanzen scheiden den Siebröhrensaft  als Nektar aus. Er dient als Lockmittel für Bienen oder andere Insekten. Besonders das Anlocken der Biene ist für die Pflanze essenziell notwendig, nur so kann sie sich weitervermehren. Aus diesem Grund sind auch für uns Menschen Bienenvölker wichtig. Denn sie sorgen dafür, dass sich Nutzpflanzen weiter verbreiten und vermehren. Der Nektar, der von der Pflanze ausgeschieden wird, dient als Nahrung für die Biene und damit schließt sich der Kreislauf. Aus dem Nektar wird Honig für die kalten Monate produziert – die Überlebensgrundlage für die Bienen.

Honig wird erst dann produziert, wenn das gesamte Bienenvolk genährt ist. Der Honig dient also als eine Art Reserve für die Bienen, falls einmal zu wenig Futter vorhanden ist.

Es gibt verschiedene Honigarten. Welche hängt immer davon ab, welcher Nektar von welchen Blüten genutzt wurde.

Ein paar Informationen zur Produktion von Honig

Die Bienen sammeln den Nektar durch den Rüssel auf und von dort aus fließt er in den Magen oder in die Blase der Biene. Im Bienenstock wird der Inhalt an die Stockbienen abgegeben, die ihn dann weitergeben. Der Inhalt wird dabei immer aufgesaugt und weitergegeben. Durch diesen Prozess reichert sich das flüssige Gold mit zahlreichen Enzymen, Eiweißen usw. an. Zu Beginn ist der Anteil an Flüssigkeit meist zu hoch, deshalb muss der Honig verdickt werden. Das passiert, indem die Biene den Nektar mehrmals aufsaugt und wieder herauslässt. Nach mehrmaliger Wiederholung erreicht der Honig einen Wassergehalt von etwa 30 – 40 %, dann kommt der Honig in die Wabenzellen. Der Honig wird dabei nicht ganz nach oben gefüllt, sodass noch mehr Wasser verdunstet. Am Ende wird der Honig mit einem Wachsdeckel überzogen (verdeckeln).

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Gesunder Honig: die Bestandteile

Viele Menschen fragen sich „Ist Honig gesund?“ Viele Gesundheitsexperten betonen, dass Honig in einigen Fällen wohltuend für die Gesundheit sein kann. Der Grund liegt darin, dass – anders als beim Haushaltszucker – noch weitere Bestandteile enthalten sind. Dazu gehören in etwa 240 Stoffe, die gut für den Körper sind.

Neben Fructose, Glukose (ca. 80 %) sowie anderen Mehrfachzuckern sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Vitamine (in vielen Honigsorten ist Vitamin C enthalten)
  • Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Kalzium)
  • Enzyme
  • Sekundäre Pflanzenstoffe
  • Wasser (ca. 18 %)
  • Aminosäuren/Proteine (Sie sind zwar nur in geringer Menge enthalten, dennoch haben sie einen positiven Effekt. Sie sorgen dafür, dass die Zweifachzucker in Fruchtzucker umgewandelt werden. Dadurch, dass die Einfachzucker viel einfacher zu verdauen sind, wirkt sich dies positiv auf den Menschen aus.)
  • Pollen (enthalten viel Eiweiß und Vitamine)
  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Alles in allem kann man sagen, dass Honig gesund ist.

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Honig als natürliches Heilmittel

Für viele Menschen dient Honig als Medizin. Im nachfolgenden Abschnitt erfahren Sie, welche positiven Auswirkungen der gesunde Honig bei diversen Symptomen haben kann.

Bei Erkältung

Bereits vor Jahrzehnten nutzten Menschen den Honig bei diversen Erkältungssymptomen – für viele war schon immer klar: Honig ist gesund. In den vergangenen Jahren ist die Wirkung von Honig in den Hintergrund geraten. Das  ändert sich seit einiger Zeit wieder. Immer mehr Menschen möchten die natürlichen Heilmittel den herkömmlichen Arzneimitteln vorziehen. Insbesondere bei Erkältung kann Honig mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen hilfreich sein. Im besten Fall sollte der Honig nicht erhitzt werden, sodass die ganzen guten Inhaltsstoffe noch vorhanden sind.

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Die beiden Stoffe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind, sind die Kaffeesäure sowie das Flavonoid Pinocembrin. Dabei handelt es sich um ein natürliches Antibiotikum, das gegen Entzündungen wirkt. Das heißt, dass Honig auch bei Halsschmerzen oder anderen Erkrankungen der Atemwege gut sein kann.

Bei Husten

Studien haben belegt, dass zum Beispiel ein Teelöffel Honig vor dem Schlafengehen den Reiz von Husten lindern kann.

Honig für die Haut

Viele Pflegeprodukte aus der Drogerie enthalten Honig, der für eine schöne Haut sorgen soll. Menschen, die unter einer schuppigen Haut leiden, können den gesunden Honig auftragen. Dafür mischen Sie ein bisschen Wasser und lösen den Honig darin auf. Die Einwirkzeit sollte im besten Fall mindestens zwei, drei Stunden betragen – so profitieren Sie von der gesamten Wirkung. Die Anwendung darf mehrere Male wiederholt werden. Auch bei juckender Haut kann Honig wirksam sein.

Abnehmen mit Honig

Honig hat zwar tendenziell mehr Kalorien als herkömmlicher Zucker. Die Menge, die Sie zum Süßen benötigen, ist aber geringer. So gleicht sich der Kalorienaspekt wieder aus. Dadurch, dass Honig viele tolle Inhaltsstoffe enthält, profitiert Ihr Körper davon.

So kann der komplette Verzicht auf Süßspeisen eher das Gegenteil bewirken und dafür sorgen, dass Sie unter Heißhungerattacken leiden. Besser ist es, süße Dinge in kleinen Mengen zu sich zu nehmen – so haben Sie deutlich weniger Gelüste. Die Süßspeisen sollten Sie in dem Fall aber selbst machen und mit Honig süßen.

Wer abnehmen möchte, kann sich auch ein bekanntes Abnehm-Rezept machen. Dafür nehmen Sie ein Glas Wasser, geben Zimt und einen Löffel Honig hinein. Am Ende muss alles gut umgerührt und auf leerem Magen getrunken werden. Das stillt den Hunger. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte auf normalen Zucker verzichten und stattdessen zu Honig greifen.

Honig bei Darmproblemen

Durch die besonderen Eigenschaften vom Honig kann dieser unter Umständen auch positive Auswirkungen auf die Darmflora haben. In diesem Zusammenhang ist besonders der Manuka-Honig aus Neuseeland zu nennen. Dieser verfügt über eine probiotische Wirkung, was sich wiederum positiv auf die Darmflora auswirkt. Doch auch der Honig aus unseren Gefilden hat zahlreiche antibakterielle und antivirale Eigenschaften, sodass auch der Verzehr desselben dafür sorgen kann, dass sich die Symptome im Darm lindern können. Am besten ist es, wenn Sie die Situation mit Ihrem Arzt besprechen und häufiger Honig in Ihren Speiseplan einbauen. So profitieren Sie von dessen Wirkung.

Warum ist Honig für Säuglinge nicht geeignet?

Auch wenn Honig als Heilmittel für viele Menschen gilt, ist er für Säuglinge nicht gut. In den ersten 12 Monaten ist die Verabreichung von Honig tabu. Der Grund liegt darin, dass im Honig häufig das Bakterium Clostridium botulinum enthalten ist. Wenn sich davon Sporen entwickeln, führt dies zu muskellähmenden Auswirkungen auf den Körper. Ein erwachsener Mensch kann damit umgehen, der Stoffwechsel eines Säuglings aber noch nicht.

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Honig aufbewahren

Um möglichst lange Freude mit dem leckeren Honig zu haben, muss er richtig gelagert werden. Grundsätzlich kann Honig jahrelange gelagert werden – mit gleichbleibender Qualität. Im besten Fall wird er zwischen 10 und 18 Grad gelagert. Der Raum sollte geruchsneutral und trocken sein. Viele Menschen lagern den Honig im Keller.

Fazit

Honig als Medizin – viele Menschen möchten auf das Naturheilmittel nicht mehr verzichten. Durch die darin enthaltenen Inhaltsstoffe wirkt sich der Verzehr nicht nur positiv auf den Magen-Darm-Trakt, sondern auch bei Erkältungen oder sonstigen Problemen aus. Wer unter einer Fructose-Intoleranz leidet, sollte auf das flüssige Gold verzichten. Ansonsten profitieren Menschen von den guten Inhaltsstoffen, wie den Pollen Vitaminen, Mineralstoffen usw. Beim Verzehr dürfen Sie die hohe Kaloriendichte nicht vergessen. Zusammenfassend kann man sagen, dass Honig gesund ist – vorausgesetzt, er wird richtig dosiert und korrekt eingesetzt.

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