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Welcher Honig ist der gesündeste?

Im Gegensatz zu Zuckersirup oder anderen Brotaufstrichen enthält Honig viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine oder entzündungshemmende Enzyme. In diesem Beitrag erfahren Sie, welcher Honig der gesündeste ist und worauf es ankommt.

Das Nektar, die Basis eines jeden Honigs, stammt von verschiedenen Pflanzen. Je nach Blütezeit und damit je nach Honigart handelt es sich um unterschiedliche Zuckerarten. Die häufigsten Zucker im Honig sind Glukose, Fruktose und manchmal auch Maltose.

Wozu Glukose?

Der Körper benötigt Glukose im Blut, um Energie (ATP) in den Zellen zu produzieren. Deshalb werden alle Kohlenhydrate, die dem Körper zugeführt werden, durch Enzyme in Glukose umgewandelt, die deshalb auch als Blutzucker im Blut bezeichnet werden.

  • Je unterschiedlicher die Struktur der Kohlenhydrate ist, desto mehr Zeit braucht der Körper für diesen Prozess.
  • Das Ziel ist es, den Körper immer auf dem gleichen Energieniveau zu halten.
  • Aus diesem Grund benötigt der Körper sowohl Energie, die sofort verfügbar ist (z.B. Glukose aus Rapshonig) als auch Energie, die dem Körper erst nach einer gewissen Zeit nach der Einnahme zur Verfügung steht (z.B. Stärke aus Vollkornbrot).

Generell heißt es oft, dass Honig gesünder ist als normaler Zucker. In gewisser Weise stimmt das auch – zumindest mit Beachtung der zahlreichen anderen wertvollen Inhaltsstoffe, die Honig mitbringt.

Welcher ist der gesündeste Honig?

Jede Honigsorte enthält sehr unterschiedliche Inhaltsstoffe und hat daher eine unterschiedliche Wirkung auf unseren Körper. Im nächsten Abschnitt erläutern wir die Auswirkungen der beliebtesten Honigsorten.

Wie gesund ist Rapshonig?

Rapshonig enthält eine besonders hohe Anzahl von Glukosemolekülen. Grundsätzlich gehört diese Honigsorte zu den wertvollsten und gesündesten Honigsorten. Dieser wird auch Canola Honig genannt und wird aus der Rapspflanze bezogen.

  • Wie Sie sehen können, ist Rapshonig nicht nur ein köstlicher Zuckerersatz, sondern auch eine gute Quelle für viele Vitamine und Nährstoffe.
  • Er hat eine Reihe von Vorteilen zu bieten, die sehr hilfreich sein können, um den Körper von Innen heraus zu verjüngen.
  • Wie jede andere Honigsorte hat jedoch auch der Raps seine eigenen Nachteile.
  • Um diese Fakten zu kennen, hier einige der wichtigen Details, die wir alle über Raps wissen sollten.

Imker, die ihre Bienenstöcke in der Nähe von Rapsfeldern aufstellen, müssen sicherstellen, dass genügend Platz vorhanden ist. 50 Kilo Ernten  sind keine Seltenheit. Aber nicht nur Bienen sind „leidenschaftlich“ am Raps interessiert. Auch der Rapsglanzkäfer verliert sich gerne in den gelben Blüten. Um dies zu vermeiden, behandeln viele Bauern ihre Rapsfelder mit Pestiziden (Insektiziden). Da diese Mittel die Bienen gefährden, können sie normalerweise nur vor der Blüte eingesetzt werden.

Wenn der Landwirt also die Bienenschutzverordnung einhält, dürfte keine Gefahr bestehen. Bei Fungiziden ist die Situation anders. Sie können während der Blütezeit angewendet werden und werden daher von den Bienen in den Bienenstock gebracht. Die Qualität von Rapshonig kann durch solche Rückstände beeinträchtigt werden.

Rückstände können getestet werden

Viele Imker und  Hobby-Imker lassen ihren Rapshonig auf Rückstände untersuchen. Auf Rapshonig muss also niemand verzichten, zumal die Landwirte an der Bestäubung der Bienen ebenso interessiert sind wie die Imker an einer guten Nahrungsquelle für ihre Tiere.

Wie gesund ist Akazienhonig?

Honig wird im Allgemeinen als die Speide der Götter bezeichnet und war daher schon im alten Ägypten ein kostbares Nahrungsmittel. Erst viel später wurden die heilenden Eigenschaften des Honigs erkannt, er wurde äußerlich angewendet, in köstlichen Desserts verarbeitet und manchmal sogar als Klebstoff verwendet.

Herkunft des Akazienhonigs

Europäischer Akazienhonig wird aus der sogenannten „falschen Akazie“ gewonnen. Vielleicht kennt der eine oder andere die weißen Blumen, die sehr gut riechen. Sie sind wie Trauben angeordnet und besonders schön.

Akazienblüten sind sehr effiziente Nektarspender, weshalb Bienen diese Pflanze gerne nutzen. Akazienhonig kommt eher aus Südeuropa. Viele Akazien blühen und wachsen dort im Überfluss.

Die Robinie und die echte Akazie sind recht weit voneinander entfernt, gehören aber beide zur Gattung der Leguminosen. Wenn Sie also Akazienhonig in Deutschland kaufen, essen Sie eigentlich Robinienhonig.

Robinienhonig stammt daher aus dem Nektar des Robinienbaums, der in Deutschland und Europa stark vertreten ist. Die Farbe ist sehr blass und gelblich – leuchtet hellgrün. Das Aroma von Robinienhonig ist ebenfalls süß und mild. Echten Akazienhonig aus echten Akazien kann man nur in Australien oder Afrika kaufen. Dort wächst der Akazienbaum, der ein tropisches und subtropisches Klima braucht.

Die Vorteile von Akazienhonig

Auch dieser kommt mit einigen Vitamin- und Mineralstoffen daher. Im Vergleich zu gewöhnlichem Zucker enthält er vor allem die folgenden Nährstoffe: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und auch einige Vitamine. Aus medizinischer Sicht heißt es, dass Akazienhonig gegen Husten und bei Erkältungen helfen kann. Zudem bleibt er aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils meist lange flüssig. Ein naturbelassener Energielieferant, der sich sehen lassen kann. Auch die entzündungshemmenden Stoffe Inhibin und Serotonin sollten hervorgehoben werden.

Wozu wird Honig verwendet?

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Honig enthält weniger Kalorien als Haushaltszucker, aber er fördert ebenfalls Karies und kann den Appetit anregen. Das süße Gold enthält entzündungshemmende Enzyme, bioaktive Substanzen und Antioxidantien, die für den Menschen gesund sind. Honig hat auch eine antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, wie es immer wieder heißt.

In der alternativen Medizin lässt sich auch immer wieder lesen, dass er bei der Heilung von Verbrennungen und Wunden helfen kann. Alles in allem ist Honig generell ein super Zuckerersatz, unabhängig von der Sorte. Jedoch gilt auch hier die Dosis macht das Gift.