Bienenkrankheiten im Überblick

Ein gesundes Bienenvolk ist wichtig, um die natürlichen Aufgaben der Bienen erfüllen zu können. Die Aufgabe eines Bienenvolkes ist es schließlich, die Wild- und Kulturpflanzen zu bestäuben. Genau diese Aufgabe können sie nur erfüllen, wenn sie gesund sind. Es gibt verschiedene Krankheiten und Parasitzen, die das Bienenvolk schwächen oder sogar töten können. Welche Krankheiten und Parasiten das sind und wie man sie behandeln und vorbeugen kann, möchten wir in diesem Artikel genauer erklären.

Welche Bienenkrankheiten gibt es?

Es gibt mehrere Bienenkrankheiten, die das Bienenvolk befallen können und schweren Schaden anrichten. Die wichtigsten Krankheiten möchten wir genauer vorstellen und erklären, wie man sie bekämpfen kann.

Varroamilben

Varroamilben sind Parasiten, welche die Bienen befallen und schweren Schaden anrichten können. Im schlimmsten Fall kann die Milbe in Massensterben auslösen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Sollte man daher bemerken, dass beispielsweise Bienen ausgeschlossen werden oder ganze Kolonien im Herbst plötzlich sterben, sollte man auf die Varroa Milbe untersuchen. Ein Indiz für einen Milbenbefall können auch Missbildungen an den kleinen Bienen sein. Sollte es sich um einen Befall handeln, ist es wichtig, diesen sofort zu behandeln. Mithilfe verschiedener Methoden, wie beispielsweise Ameisensäure, kann die Milbe abgetötet werden. Vorbeugend ist es von Vorteil, seine Bienen regelmäßig zu beobachten.

Faulbrut

Die amerikanische Faulbrut wird auch Bienenseuche genannt. Eine Seuche, die anzeigepflichtig ist. Dieser Erreger befällt nur die Brut der Honigbiene. Sichtbar macht sich die Seuche in den Brutwaben. Diese sind rissig, durchlöchert und eingesunken. Auch die Farbe der Waben ist deutlich dunkler als die gesunden. Meistens kann man einen starken Befall sogar riechen. Es ist ein unangenehmer Geruch am Bienenstock. Sollte daher nur der Verdacht einer Faulbrut bestehen, ist der Imker dazu verpflichtet, sofort einen Amtstierarzt zu verständigen. Eine Bekämpfung aus eigenen Stücken ist nicht erlaubt und zulässig. Das bedeutet, dass eine Faulbrut nur durch eine staatliche Seuchenbekämpfung möglich ist. Vorbeugen kann man nur, in dem man regelmäßig die Brut kontrolliert und keinen fremden Honig verfüttert. Am besten benutzt man nur das Wabenmaterial aus dem eigenen Betrieb, damit es nicht zu einer Faulbrut kommt.

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Kalkbrut

Bei einer Kalkbrut handelt es sich um eine Pilzerkrankung bei Honigbienen. Bereits die jungen Larven werden mit den Sporen infiziert. Die Kalkbrut gehört zu den weltweit verbreiteten Bienenkrankheiten, die auch als Faktorenkrankheit bekannt ist. Auslösende Faktoren für eine solche Erkrankung sind vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit im Bienenstock, ein geringes Putzverhalten und auch Inzucht. Durch die Pilzsporen können sich die Bienen schnell anstecken. Die Bienen selbst können sich durch Beute, Waben, Honig oder Futter anstecken. Erkennbar macht sich eine Kalkbrut anhand der geöffneten Waben, die aussehen wie kleine Mumien. Es gibt auch keinerlei Medikamente, die zur Bekämpfung beitragen. Befallene Waben müssen sofort aus dem Bienenstock entfernt werden. Auch bei dieser Bienenkrankheit ist es wichtig, seine Tiere und den Bienenstock regelmäßig zu untersuchen.

Tracheenmilbe

Bei der Tracheenmilbe handelt es sich um eine Innenmilbe, die auf den vorderen Atemöffnungen von ausgewachsenen Bienen lebt. Mittlerweile ist diese Milbe weit verbreitet und kommt daher überall in Europa vor. Sie lebt in den vorderen Luftröhren der Bienen und ernähren sich von den Körperflüssigkeiten der kleinen Tiere. Die Milben schwächen die Biene, da sie ständig unter Nahrungsentzug stehen. Außerdem kann es dort, wo sich die Tracheenmilbe festsetzt, zu Einstichstellen kommen. Bei einem Befall dieser Milbe kann es bei der Biene zur Flugunfähigkeit kommen. Die Bekämpfung kann nur dann erfolgen, wenn das gesamte Volk abgeschwefelt wird. Vorbeugende Maßnahmen sind dabei deutlich besser. Besonders im Spätsommer sollte man sein Bienenvolk ausreichend pflegen und einen Ausbruch der Milbe verhindern. Eine regelmäßige Volkserneuerung und Vorsicht bei der Einfuhr neuer Bienenköniginnen ist dabei sehr wichtig.

Maikrankheit

Sind Bienen von einer Maikrankheit betroffen, leiden sie unter einem akuten Wassermangel. Durch diesen kann es schnell zur Verstopfung der kleinen Tiere führen. Meistens sind die Ammenbienen betroffen. Sind sie von der Maikrankheit stark befallen, kommt es zur Flugunfähigkeit oder eben zum Tod der Tiere. Die Maikrankheit hat ihren Namen, da diese Erkrankung nur zwischen den Monaten März und Mai auftreten kann. Leiden die Bienen an Verstopfung, ist eine Übertragung nicht möglich. Um der Maikrankheit jedoch vorzubeugen ist es wichtig auf ausreichend Wasserquellen zu achten. Besonders an sonnigen Frühlingstagen sollten die Ammenbienen ausreichend Wasser bekommen.

Schwarzsucht

Bei der Schwarzsucht handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die aus verschiedenen Gründen auftreten kann. Meistens entsteht die Erkrankung aufgrund von Pollenmangel. Sie macht sich bemerkbar, in dem die Bienen deutlich dunkler und eher schwarz werden. Die Bienen haben bei dieser Erkrankung fast ihre vollständigen Haare verloren. Betroffene Bienen sollten an einen anderen Standort gesetzt werden. An diesem soll ausreichend Nektar und auch Pollen vorhanden sein. Am besten beugt man einer Schwarzsucht vor, wenn man eine abwechslungsreiche Tracht wählt.

Fazit: Bienen Krankheit schnell erkennen und handeln

Es gibt viele Bienenkrankheiten, unter denen die kleinen Tiere leiden können. Wichtig ist eine frühzeitige Erkennung und Vorbeugung der Erkrankungen. Noch besser sind allerdings die vorbeugenden Maßnahmen, die man treffen kann, damit die Bienen gar nicht erst erkranken.

Bild von Pexels auf Pixabay

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