Tür eines Wabenschranks

Wabenschrank

Von erfahrenen Imkern, die schon lange im Geschäft sind, kennt man den Wabenschrank, der für den Schutz vor Motten und anderen Problemen eingesetzt wird. Doch viele Stimmen der heutigen Zeit raten neuen Hobby-Imkern, nicht in einen Wabenschrank zu investieren. Es sei unnötig und heutzutage kann man sich den zusätzlichen Aufwand sparen. Was dran ist und auf was Sie noch alles achten sollten, wenn Sie erwägen einen Wabenschrank zu kaufen, erfahren Sie hier.

Ist ein Wabenschrank überhaupt noch notwendig?

Die Antwort lässt sich von vielen Imkereibetrieben, sowie Hobby-Imkern ableiten:

Nein. Die Schränke wurden früher genutzt, um die Rahmen des Bienenstocks zu schützen. Allerdings war es schon immer schwierig einen solchen Kasten komplett dichtzuhalten, damit dieser keine Motten durchlässt. Denn diese lästigen Insekten können extremen Schaden anrichten.

Schäden an gelagerten Kämmen

Der Schaden hängt von der Höhe des Befalls und der Zeit ab, die seit Beginn des Befalls verstrichen ist. Mit der Zeit können gelagerte Kämme vollständig zerstört werden und die Rahmen und Kämme werden mit einer Masse aus zähem, seidigem Gewebe gefüllt. Unter idealen Bedingungen für die Entwicklung von Wachsmotten kann ein Kamm in etwa einer Woche unbrauchbar gemacht werden.

Schäden treten vor allem in den warmen und heißen Monaten des Jahres auf, in denen Wachsmotten am aktivsten sind. Allerdings können in der kühlen Jahreszeit im Spätherbst und Frühjahr noch erhebliche Schäden auftreten, da größere Wachsmotten eine große Menge an Stoffwechselwärme produzieren können, die die unmittelbare Temperatur um sie herum um bis zu 25 °C über die normale Umgebungstemperatur anheben kann. In der extrem kalten Winterperiode sind die Schäden gering, da die Larven relativ inaktiv sind.

Zum Zeitpunkt der Lagerung können Waben, die anscheinend frei von Wachsmotten sind, Eier enthalten, die später schlüpfen. Sie sollten in regelmäßigen Abständen auf Anzeichen eines Mottenbefalls überwacht werden.

Erwachsene Motten können auch Eier in die äußeren Risse und Gelenke der gestapelten Kämme legen. Nach dem Schlupf durchbohren die winzigen Larven schnell die Gelenke, um die Waben zu befallen. Dies erklärt, warum einige Kämme, die durch Einfrieren behandelt wurden, um alle Lebenszyklusstadien der Motte zu töten, später als befallen gelten.

Wachsmottenlarven bevorzugen dunkle Brutkämme, die etwas Pollen enthalten. Allerdings sind Waben, die nach der Extraktion mit Honig verklebt sind, weiße Waben und Waben, die Honig enthalten, immer noch vom Angriff bedroht. Wer an Wabenhonig interessiert ist, findet im Artikel Wabenhonig Verpackung hilfreiche Informationen.

Aus diesem Grund ist es ein Muss, gegen die Motten und den Schaden, den sie anrichten können, vorzubeugen. Mit einem Wabenschrank, der absolut dicht ist, konnten viele Imker schnelle Erfolge erzielen. Allerdings werden diese Erfahrungen auch oft vom Gegenteil widerlegt. Das größte Problem ist, dass der Wabenschrank so gut wie nie komplett abgedichtet werden kann. Doch es gibt eine neue Lösung, die das Problem in den Griff bekommt.

Die innovative Lösung

Wabenschrank durch Magazine ersetzen

Wie oben schon angedeutet, ist die Lösung des Problems mit Hilfe des Wabenschranks nicht sehr gut. Fortschrittliche Hobby-Imker verzichten auf die Anschaffung eines solchen Kastens. Es ist viel leichter, einfach Magazine zu verwenden. Aus diesen kann ein Turm gebaut werden, der die Motten mit einem zusätzlichen Schälchen Essigsäure, welches oben in eine leere Zarge gestellt wird, effektiv fern hält. Allerdings bewahrt man dann in den Magazinen überwiegend nicht bebrütete Waben auf. Im Gegensatz zu Früher, werden schwarze Waben nicht mehr gelagert, sondern wandern direkt in den Wachsschmelzer.

Behandelt man das Problem in dieser Art und Weise, benötigt man keinen Wabenschrank und bekommt die Motten gut in den Griff, bzw. kommen diese erst gar nicht in die Nähe der Waben. Ein weiterer Vorteil der Essigsäure ist, dass er darüber hinaus desinfiziert und Nosemasporen tötet.

Bindet man unten und oben um den Turm Drahtgitter, hat man eine gute Abwehr gegen anderes Getier. Mit ein paar eingelegten Walnußblättern kann man eine weitere Komponente im Wabenschrank anbringen, die die Wachsmotten nicht mögen.

Möbel im Wabenmuster – Exkurs

Inspiriert von einer der innigsten Formen der Natur, verwandeln viele Schränke das Zuhause in einen transzendenten und inspirierenden Ort. Die wabenförmige visuelle Form verbirgt ein pixeliges Naturszenario, das als Motto für die Logik eines ganzen von der Biene inspirierten Stückes dient. Die homogene und süße Form der Möbel endet in robusten Verfestigungen von Empfindungen, die sich auf der gleichen Kontextlinie ergänzen und konfrontieren. In einer anderen Erfahrung offenbaren die Luxusvarianten Essenz aus Licht und Schatten, die von Kontrasten gesäumt sind und sich in ein fast göttliches Gefühl verwanden.