Teelichtform

Teelichtform

Eine Teelichtform eignet sich hervorragend, um selbstgemachte Kerzen schön und stilvoll zu präsentieren. Mit Bienenwachs kann man ganz einfach Teelichter herstellen, die wunderschön aussehen und gerade in den dunklen Wintermonaten viele Wohnungen erhellen.

Die Formen gibt es, genau wie die Wabenhonig Verpackung, in den unterschiedlichsten Varianten und können wiederverwendet werden. Egal, ob klassisch rund, eckig, oval oder asymmetrisch, jede Teelichtform ist dafür geeignet, wenn Imker aus Bienenwachs Kerzen gießen wollen.

Bienenwachskerzen für Teelichtformen selber gießen

Wenn man die Materialien wie unten aufgelistet kauft, hat man genug Teelichtformen, Docht-Tabs und Dochte, um viele Teelichter herzustellen. Für jede 25 bis 30 Teelichter, die Sie herstellen möchten, benötigen Sie 1 kg Bienenwachs. Also, wenn Sie 100 Teelichter für Teelichtformen machen wollen, brauchen Sie mindestens 4 kg Bienenwachs.

Die Bienenwachskerze in Teelichtform ist eine der am einfachsten herzustellenden Kerze. Selbst der Anfänger, der gerade lernt, wie man eine Kerze herstellt, wird mit Bienenwachsteelichtern sofort Erfolg haben.

Um diese Teelichter herzustellen, brauchen Sie:

  • Teelichtform bzw. verschiedene Formen
  • Dochte mit Baumwollkern, grundiert
  • Metall-Dochtlaschen
  • Bienenwachs
  • Eine Dose oder einen Topf, um das Wachs zu schmelzen
  • Einen Topf zur Aufnahme der Dose für das Schmelzwachs
  • Eine Wärmequelle zum Schmelzen des Wachses

Wenn man diese einfachen vier Schritte befolgt, kann jeder im Nu eigene Bienenwachskerzen gießen.

  1. Bienenwachs schmelzen1 kg Bienenwachs wird ungefähr 30 Kerzen ergeben. Die am häufigsten verwendete Teelichtform enthält 15ml pro 1 Esslöffel Wachs. Bienenwachs sollte in einer Dose geschmolzen werden, die in einem Topf mit Wasser platziert wird.Das Wasser im Bodentopf verhindert, dass das Wachs heiß genug wird, um sich spontan zu entzünden. Die Dose und der Topf sollten für die Kerzenherstellung reserviert sein, also wählen Sie nicht Ihr bestes Kochgeschirr. Es ist sehr schwierig, das Wachs vom Topf zu bekommen, wenn man fertig ist.Überprüfen Sie Flohmärkte und Gebrauchtwarenläden auf geeignete Töpfe. Ein Nudeltopf ist groß genug, um eine große Dose aufzunehmen, in der sich das Wachs befindet.

    Stellen Sie die Dose mit Bienenwachs in den größeren Topf. Füllen Sie den großen Topf mit Wasser bis zu 5 cm von der Oberseite des Topfes. Danach erhitzen Sie es auf einer Wärmequelle und warten, bis das Wachs geschmolzen ist. Ich benutze meinen Holzkochherd zum Schmelzen von Wachs und es kann 3 Stunden dauern, bis der Wachs geschmolzen ist.

  2. Bereiten Sie die Dochte vor.Schneiden Sie die vorbereiteten Dochte auf eine Länge von 3 bis 4 cm ab. Mit einer 1,75 mm Häkelnadel kann man den Docht durch das Loch in der Dochtplatte fädeln. Befestigen Sie den Docht mit einem Wachstuch auf der Unterseite der Lasche. Während das Wachs noch warm ist, legen Sie die Lasche sicher in die Teelichttasse und zentrieren Sie sie. Drücken Sie fest nach unten, um den Docht zu sichern. Dieser hat einen Baumwollkern, der mit Wachs grundiert ist. Er wird steif und aufrecht in der Tasse stehen. Wenn nicht, helfen Sie ihm mit den Fingern.
  3. Gießen Sie das WachsMan bereitet die Teelichtformen aus Glas, Blech oder Kunststoff zum Ausgießen vor, indem man Pergamentpapier auf ein Backblech auslegt. Dann stellt man die Becher auf das Pergamentpapier und kann durch diese Weise verschüttetes Wachs beim Abkühlen vom Pergamentpapier abheben, welches anschließend wieder geschmolzen werden kann.Benutzt man einen kleineren Messbecher, um das Wachs aus der Dose zu holen, hat man mehr Kontrolle und wird weniger verschütten. Einige Quellen sagen, dass Bienenwachs auf 76 ºC geschmolzen werden soll. Sie müssen die Temperatur des Wachses nicht messen, wenn es geschmolzen ist, hat es die richtige Temperatur. Gießen Sie das Wachs in die Teelichtform. Überfüllen Sie die Formen nicht und der Docht sollte aufrecht stehen bleiben.
  4. Lassen Sie das Wachs aushärten.Sie möchten, dass das Wachs gut aushärtet, bevor Sie es anzünden. Die Volksweisheit sagt: „Es ist am besten, die Kerzen in den Gefrierschrank zu legen, nachdem sie ausgehärtet sind.“ Lassen Sie die Kerzen mindestens zwei Wochen aushärten, bevor Sie sie verbrennen. Auf diese Weise ist die Brenndauer maximal.Kerzen, die zu früh nach dem Gießen angezündet werden, haben nicht die gleiche Brenndauer wie richtig gealterte Kerzen. Deshalb ist es sinnvoll viele Kerzen auf einmal in Teelichtformen zu gießen und sie für ein paar Monate an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern. Man muss sie also nicht wirklich in den Gefrierschrank stecken.

Die Himalaya Salz Teelichtform

Das ist eine der beliebtesten Teelichtformen für Bienenwachsteelichter. Während die Teelichter brennen, erwärmt sich der obere Teil der Salzsäule und erhöht die negativen Ionen in der Luft. Sie geben ein warmes Glühen von der Flamme im Inneren der Salzsäule ab.

Diese sind gut, wenn man Luftverschmutzung in Innenräumen hat oder wenn es Allergien oder Krankheiten in Ihrem Haus gibt. Da sich die Säulen jedoch erwärmen, schmelzen sie das Teelichtwachs schneller. Dies verkürzt die Brenndauer der Teelichter.

Andere Teelichtformen

Bienenwachskerze Honig

Stellen Sie ein Weinglas auf den Kopf auf einen Teller, legen Sie etwas Grün oder Kiefernzapfen unter das Glas und platzieren Sie ein Teelicht auf dem Glas – so schnell ist eine Teelichtform selbst gemacht.

Ein kleines Marmeladenglas kann auch als hübsche Teelichtform dienen. Wenn die Kerze aus Bienenwachs ausgebrannt ist, können Sie den Deckel auf das Glas legen, damit das geschmolzene Wachs nicht verschüttet wird.

Spezielle Ton-Kerzenhalter, die speziell für Teelichter entwickelt wurden, werden auch oft verwendet. Sie können auch Teelichtkerzen auf einen Teller stellen. Vermeiden Sie jedoch, sie direkt auf eine brennbare Oberfläche wie einen Holztisch zu legen. Die Teelichtformen können sehr heiß werden, wenn das Wachs vollständig geschmolzen ist.